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Presse
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Pressespiegel

Westfalenpost

… Gastdirigent Peter Leonard hebt beim Bruch-Konzert den Orchesterpart deutlicher hervor, als es sonst üblich ist. Damit werden die Hagener Philharmoniker zum klangschönen Partner der Solovioline.
Überhaupt hat Peter Leonard, GMD in Rostock, einige Überraschungen zu bieten. In Carl Maria Webers "Oberon"-Ouvertüre arbeitet er die reizvolle Instrumentierung geschickt heraus und steigert das Werk mit gut gefühltem Puls langsam bis zum überwältigenden Schluss. Hans Werner Henzes "Erlkönig"-Fantasie verwandelt er in einen wilden Ritt durch die Klangfarbenregister mit furiosem Einsatz des großbesetzten Schlagwerks.
Antonin Dvoraks wenig bekannte sinfonische Dichtung "Die Waldtaube" interpretiert Peter Leonard schließlich als gewichtig-tragisches Opus, das mit seiner revolutionären Instrumentierung bereits auf Gustav Mahler vorausweist. Dabei hält Leonard den Trauermarsch-Rhythmus konsequent durch und bleibt ebenso sicher bei einem ruhigen, getragenen Zeitmaß. Dadurch kommen die fein ausgestimmten Akkorde zu schöner Geltung und vor allem auch das exquisite leise Spiel, zu dem er die Hagener Philharmoniker verführt.
Westfalenpost, 29.9.2005


Westfalenpost

Der aus Boston gebürtige Peter Leonard als Gast am Dirigentenpult verstand es ebenso wie Generalmusikdirektor Antony Hermus mit zielsicherem Zugriff über die ganze Palette instrumentaler Ausdrucksmittel und orchestraler Farben zu gebieten. … Über den filigranen kammermusikalischen Details [Oberon] verloren Dirigent und Orchester nie den Überblick über den sinfonischen Gesamtzusammenhang.
… Mit souveräner Hand ordnete Peter Leonard das komplizierte Geflecht [Henze: Erlkönig] instrumentaler Einzelstimmen und toccatenhaft-motorischer Spielfigurationen und machte die Aufführung des kurzen, aber intensiven Werkes zu einem fesselnden Klangerlebnis.
In Antonin Dvoraks Balladenvertonung "Die Waldtaube" spürten Dirigent und Orchester mit Liebe zur Ausgestaltung von filigranen Einzelheiten im Orchestersatz sowie motivischen Zusammenhängen der lautmalerischen Naturidylle nach und zeichneten die thematische Entwicklung in großen sinfonischen Atembögen.
Westfälische Rundschau, 29.9.2005


NNN

Peter Leonard ließ das Brahmssche Werk [Haydn-Variationen] deutlich als Folge von Variationen spielen, vermied ihren heimlichen symphonischen Zug, setzte gleichsam nach jeder neu an und blieb so immer auf den Spuren ihrer Konstruktion. Das schuf Übersichtlichkeit, unterstützt von sorgfältigen dynamischen Gliederungen, wenn auch eher großflächig. ...
Der Abschluß des Konzertes brachte die Umkehrung einer Verschlankung. Hier hatte Leonard die Sinfonie Nr. 8 von Beethoven Platziert. ... Die Philharmonie und ihr Chef lieferten mit ihr jene Aufführung des Abends, die am deutlichsten durchgearbeitet war und zugleich eine spannende geistige Innovation bot. Leonard inszenierte sie nicht nur als Festival des federnd leichten rhythmischen Humors. Mir schien, er wollte dem häufig als leicht verkannten Werk sein sinfonisches Gewicht zurück geben, ohne auf die Präzision seiner metrischen Kombinatorik zu verzichten - und das ergab überraschende Momente auch des Grotesken. Der sinfonische Titan lachte, aber wie Titanen zu lachen pflegen, er lächelte nicht.
Norddeutsche Neueste Nachrichten, 10.11.2004


Rhein-Neckar-Zeitung

Das Humor- und Lustvolle der Partitur brachte Leonard am Pult des Philharmonischen Orchesters der Stadt Heidelberg trefflich zu sattem Klang, ...
Für amerikanische Musik bringt Peter Leonard ... eine besondere Authentizität mit. Das zeigte sich den ganzen Abend über, in seiner gesten- und effektreichen Zeichengebung (die sehr an Leonard Bernstein erinnert) sowie in seiner Vorliebe fürs deftig Zündende und Hedonistische.
... Antonín Dvoráks 8. Sinfonie G-dur ... klang gleichfalls so, als sei sie seine "Neunte" aus der Neuen Welt. Laut und herzhaft, eben richtig amerikanisch, ließ der Gastdirigent aufspielen, ließ die Rhythmen genüßlich durchschwingen, tänzerischen Elan gewinnen. Enthusiastisch aufgeheizt wurde das Fortissimo, die großen Verdichtungen wurden mit musikantischer Verve angegangen, kräftiges Melos erhielt die Lyrik. Alles tönte hier sehr gestenreich, lustvoll aufgeschäumt, mit ausgesprochener Freude am krachig zündenden Effekt. Eine Interpretation so ganz aus Fleisch und Blut aktivierte Peter Leonard am Pult, ließ sehr direkt und ohne falsche Ehrfurcht musizieren ...
Die gestenreichen Klangextreme liebt der amerikanische Dirigent, und das Orchester folgte willig seinen Anweisungen, ließ durchklingen, daß Musik oftmals - und hier vor allem - mit Emotionen und sinnenhafter Lebensfreude zu tun hat.
Rhein-Neckar-Zeitung, 26. Januar 2001